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18. September 2017

LACKphabet | S wie Stamping

Ich bin wieder am Start – und zwar mit dem S wie Stamping beim LACKphabet. Ich gebe euch ein kurzes Tutorial ebenso wie ich euch zeige, was man zum Stampen benötigt.

Zunächst mal muss ich mich für die kurze unangekündigte Blogger-Pause entschuldigen, aber es war einfach so so viel los bei mir, und im Urlaub war ich auch noch. Die Pause vom Handy, PC und Co. hat mir auch mal gut getan, darum nehmt es mir nicht übel – ab jetzt geht’s top motiviert weiter.

Für das Stamping Thema kam ja eigentlich nur ein Gast in Frage: Sandra von lilalack.de, die Begründerin des Stamping-Sonntag. Damit ist sie der Experte auf dem Stamping Gebiet und ich bin schon gespannt, was sie zaubert – Danke für deine Unterstützung.

Stamping Starter Ausrüstung

Du willst mit dem Stamping anfangen und fragst dich, was du wirklich brauchst? Dann bist du hier genau richtig!

Auf dem Bild oben seht ihr zum als erstes am linken Rand einen Stamper, ich mag am liebsten den Moyou Crystal Clear Stempel, denn er nimmt auch feine Muster toll auf und gibt diese weich wieder ab.

Weiter geht es mit einem Stempellack, diese bekommt man zum Beispiel auch bei Jolifin (dieser stammt noch aus meinem ersten Set von Amazon). Die zeichnen sich durch die starke Deckkraft aus, demnach könnt ihr auch gut pigmentierte normale Lacke zum Stempeln verwenden.

Als nächstes folgt ein Scraper, also ein Schaber der dazu dient, den überschüssigen Lack von der Platte zu schieben. Viele verwenden dazu alte Kundenkarten oder ähnliches, was definitiv funktioniert. Ich bevorzuge aber eher die weicheren Scraper, damit komme ich besonders bei feinen Mustern am besten klar.

Hilfreich ist auf jeden Fall auch eine Fusselrolle oder ein paar Streifen Tesafilm, denn damit bekommt ihr den Stempel nach jedem Gang wieder sauber. (Nagellackentferner kann euren Stempel zerstörten!).

Zu guter letzt braucht ihr noch eine Stempelplatte. Da gibt es eine riesengroße Bandbreite an Marken und Mustern – ich persönlich habe diese von Bundle Monster, viele von Moyou und BornPrettyStore. Bei letzterem bekommt ihr sie am günstigsten, müsst euch allerdings auch gedulden, denn der Versand dauert gerne 4-6 Wochen.

Tutorial

Der erste Schritt ist schon mal optional, nimmt euch aber viel Arbeit beim Clean-Up ab: Und zwar der Schutz der Nagelhaut mit Latexmilch.

Dann geht es mit dem Stempeln los: Einfach etwas Stempelfarbe über das Muster geben, mit dem Scraper abziehen und unverzüglich mit dem Stempel aufnehmen und übertragen. Lasst nicht zu viel Zeit vergehen, denn das kann dazu führen, dass der Lack trocknet, bevor ihr den auf den Nagel bekommt.

Hier seht ihr das Muster auf dem Stempel, die feinen Dreiecke sind definitiv kein leichtes Muster, denn es ist besonders zierlich und darum oft schwer zu greifen. Doch mit dem Stempel klappt es recht gut, und auch das übertragen klappt fehlerfrei.

Hier seht ihr dann das Ergebnis, in dem das Design auch schon mit Topcoat versiegelt ist.

So, das war es auch schon wieder für dieses Thema, schaut natürlich umbedingt bei Sandra und in der Galerie vorbei, zeigt mir gern eure Ausrüstung und natürlich auch eure Designs.

In zwei Wochen am 02.10.2017 geht es weiter mit dem T wie Topcoat.


Eure Jasmin
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3 Kommentare

  • Samy Farbgeschichten

    Wie immer ein ganz toller Post Jasmin ♥ Und das Design sieht super aus 🙂 Ich liebe Stamping ja, es ist einfach so easy wenn man den Dreh raus hat, vor Allem mit der richtigen Ausrüstung 🙂

    18. September 2017 at 9:44 Antworten
  • Lotte

    Ein richtig gutes Tutorial! 🙂 Ich kann auch immer noch nicht glauben, dass ich erst nach 4 Jahren Lackieren und Bloggen mit dem Stampen angefangen habe… Es macht einfach süchtig!

    LG Lotte

    20. September 2017 at 9:15 Antworten
  • Sandra - Lilalack

    Uiui danke für die Ehre! Gezaubert hab ich dennoch gar nichts Ich hab den Schwerpunkt bei mir mehr auf die Theorie und weniger auf die Praxis gelegt. Aber so ergänzen sich unsere Posts sehr gut. Danke, dass ich dabei sein durfte!
    Ein tolles Design hast Du da! Mit solchen filigranen Designs tue ich mich auch schwer, da kommt es umso mehr auf die richtige Lack-Plate-Stamper-Kombi an.

    23. September 2017 at 9:29 Antworten
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