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14. Juni 2016

[Review] ORLY Nail Repair Kit

Heute geht’s mal wieder um lebensrettende Nagel-Tricks, beziehungsweise hier um ein Produkt.
Ich hatte nämlich einen eingerissenen Nagel, und habe meine Mädels um Hilfe gebeten, und die haben mir sofort dieses Set empfohlen: Das ORLY Nail Rescue Kit

Das Set besteht, wie ihr seht, aus einer kleinen Feile (die ihr aber auch durch jede andere ersetzen könnt, denn sie ist der Schwachpunkt des Sets), ein Nail Repair Powder, und einem Brush-on Nail Glue.
Die Anwendung laut Verpackung ist wirklich super einfach, es sind nicht mehr als diese drei Schritte nötig – und tatsächlich ist es kinderleicht.
So, da es hier um Nagelpflege im erweiterten Rahmen geht, kommt ihr nicht Drumherum meine vergilbten Naturnägel anschauen zu müssen – aber ich hoffe ihr könnt den Riss sehen. Der ist schon sehr nahe am Nagelbett und darum kam ein Kürzen für mich absolut nicht in Frage!

 

Jetzt kurz zur Anwendung (oben seht ihr das Ergebnis nach der ersten Runde): Zuerst kommt der Kleber zum Einsatz, der ist so ähnlich wie Sekundenkleber und batscht einfach alles zusammen, darum müsst ihr beim Auftragen aufpassen, dass er nicht an die Nagelhaut heran kommt. Aber das ist eigentlich kein Problem, denn mit dem Pinselapplikator ist es leicht nahe an den Rand zu kommen, und hat man doch mal übergemalt, lässt sich der Kleber mit Aceton entfernen.
Als nächstes tunkt ihr den Finger mit dem nassen Kleber ohne Unterbrechung in das Pulverdöschen und lassen den kurz dort verweilen (5 Sekunden reichen schon), dann hebt den Finger an und klopft oder schüttelt leicht das überschüssige Pulver ab. Dann müsst ihr nur kurz warten und schon ist das ganze fest – und das war es schon!

 

Hier habe ich zur Sicherheit eine zweite Schicht aufgetragen, ihr seht schon, dass man das Ganze ein wenig sieht, also auf Nagellack würde ich persönlich nicht verzichten wollen.

 

Hier habe ich das ganze mal von oben fotografiert, damit ihr seht, dass der Nagel nun dicker ist, das Pulver mit dem Kleber zusammen härten zu einer Art Acrylnagel aus.

 

Hier habe ich dann zum ersten mal die Feile angesetzt, ihr feilt vorsichtig von oben auf dem Nagel rum, sodass ihr einen flüssigen Übergang von Naturnagel zu Aufbau bekommt.

 

Ihr seht schon, dass es ein wenig dünner und auch gleichmäßiger geworden ist.

 

Hier habe ich auf dem Nagel einfach mal meinen klaren Basecoat lackiert, jetzt fällt der Aufbau schon gar nicht mehr auf, oder?
Nun noch ein paar Worte zur Haltbarkeit: Ich habe das Ganze am 17.05.2016 aufgetragen, dann habe ich immer fleißig lackiert und so weiter und ab und an noch ein wenig runtergefeilt, weil das ganze ja rauswächst, dass ich nach ca. 2 Wochen einmal wieder einen Riss hatte. Mit Feile und Aceton habe ich versucht die Reste des alten Versuchs zu entfernen und habe eine neue Schicht aufgetragen, die hat gehalten, bis zum 07.06.2016 – denn da musste ich mit meinem Vater Heu pressen und das ist der Horror für Nägel, das hat er dann leider nicht überlebt und ist komplett abgebrochen. Soweit finde ich die Haltbarkeit aber mehr als überzeugend, ich bin sicher, dass der Riss komplett mit rausgewachsen wäre.
Jetzt aber zu der interessanteren Neuigkeit: Ihr fragt euch, warum mein Nagel auf allen Bildern dennoch ganz zu sehen ist? Das liegt daran, dass ich den Nagel mithilfe dieses Sets wieder ranmodelliert habe! Also auch abgebrochenen Ecken lassen sich so ersetzten. Dabei bin ich nach diesem Video vorgegangen, allerdings habe ich statt des mattierenden Papiers den guten alten Teebeutel gequält.

 

 photo Unterschrift_zpskixjizt5.png
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1 Kommentar

  • frisch lackiert

    Sehr cool, dieses Set! Habe schon viel Gutes darüber gehört und überlege jetzt, ob ich mir das nicht mal auf Vorrat kaufe, damit es dann im Falle eines Falles schnell gehen kann. Das Ergebnis kann sich absolut sehen lassen! Auch das Ersetzen einer Ecke ist richtig genial, da mir das nämlich viel häufiger passiert als das Einreißen… Danke für den tollen Post! Liebste Grüße, Steffi

    15. Juni 2016 at 16:29 Antworten
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