In Mia on
8. August 2016

Mia | Update: Kastration & weitere Dummheiten

Mia

VORAB: Ich bin kein Tierarzt, und habe auch nicht vor, Ratschläge zu erteilen. Dieser Post soll euch lediglich meine Eindrücke zum Thema Kastration mitteilen.

Es gibt mal wieder einen Katz-tastischen Beitrag auf dem Blog. Heute soll es darum gehen, dass wir Mia haben kastrieren lassen. Ich möchte euch erzählen, warum ich das so entschieden habe und welche Folgen das hatte.

Was ist eine Kastration

Zunächst soll es kurz um das Thema Kastration im Allgemeinen gehen, denn ihr fragt euch vielleicht schon, warum ich nicht von Sterilisation spreche. Bei der Kastration werden die Eierstöcke komplett entfernt, bei einer Sterilisation lediglich die Eileiter durchgetrennt. Eine sterilisierte Katze wird weiter rollig. Bei Mia haben wir den Eingriff im Alter von 6 Monaten vorgenommen, denn es wird empfohlen, dass vor Erreichen der Geschlechtsreife zu machen.

Warum haben wir uns dazu entschlossen?

Zum einen war uns schnell klar, dass wir neben der Arbeit keine kleinen Katzenbabys halten können, allein aus Zeitgründen, also war der größte Grund, der gegen eine Kastration spricht, nämlich dass man noch züchten möchte, schon raus.

Zudem haben wir selbstverständlich Beratung durch einen Tierarzt hinzugezogen – das würde ich auch für jeden individuell empfehlen!

Dieser empfahl uns in dem Fall auch die Kastration und zwar, wie oben bereits erwähnt, noch bevor sie das erste mal rollig werden würde.

Mia putzt sich

Ablauf des OP-Tages

Wichtig ist, dass die Katze nüchtern zum Tierarzt muss, schließlich wird sie ja unter Narkose gesetzt. Also hieß es am Vortag ab 18:00 hungern. Das hat sie aber fast gar nicht gemerkt.

Einige Tage vorher habe ich auch schon die Transportbox offen hingestellt, sodass sie sich schon mal daran gewöhnen könnte. Und dann ging es los. In jener Box sind wir gegen 10:00 zum Tierarzt gefahren – und ich kann euch sagen, ich war nervöser als Mia. Auto fahren mag sie nicht, da hat sie natürlich gemauzt, aber ansonsten war sie ganz ruhig.

Beim Tierarzt musste dann noch ein kleiner Fragebogen unterschrieben werden, man wurde über die Risiken aufgeklärt und dann musste ich mich verabschieden. Der Eingriff verläuft minimal, also der Schnitt war maximal einen cm groß, die Wunde wurde mit 2 Nähten verschlossen.

Gegen 12:00 war sie dann auch schon fertig mit der OP, um 16:00 habe ich sie wieder abgeholt und meine tapfere kleine Katze konnte nach Hause. Zuerst wollte sie die Box gar nicht verlassen, als sie es dann doch tat war sie noch sehr wackelig auf den Beinen. Ich sollte auch aufpassen, dass sie nicht auf hohe Sachen klettert, da sie eventuell noch nicht die nötige Koordination hätte. Abends um 20:00 war sie schon deutlich sicherer unterwegs und am nächsten Tag war nichts mehr zu merken.

Nach der OP

Nach der OP habe ich immer darauf geachtet, dass die Wunde sich nicht entzündet, nach ca. 3-4 Wochen fingen die Fäden an zu verschwinden und das Fell wächst nach, denn von dem Eingriff war sie natürlich rasiert am Bauch.

Wesens-Änderungen

Ich kann zum Glück nicht behaupten, dass Mia jetzt viel langweiliger geworden ist, oder dicker ist. Sie ist immer noch super aufgeweckt und liebt es zu toben – am liebsten, wenn wir eigentlich noch schlafen wollen.

Sie isst nur minimal mehr, aber sie ist ja auch noch im Wachstum und von einem Speckbauch ist sie meilenweit entfernt – somit kann ich als Zwischenfazit sagen, dass sich nichts geändert hat.

Mia in ONLY Tasche

Was ist sonst so bei Mia los?

Ansonsten ist bei Mia alles beim Alten, sie weiß so langsam was ‚Nein‘ bedeutet und versucht es auch ab und zu umzusetzen. Sie hat auch gelernt, dass der Fernseher tabu ist, macht also deutliche Fortschritte.

Momentan liebt sie zum Spielen einfach nur einen Karton, mein Freund hat ihr ein klitzekleines Loch reingeschnitten, sodass Sie jetzt eine richtige Höhle hat. Ansonten läuft sie gern so auf und ab durch die Wohnung, wir haben einen tollen langen Flur, auf dem sie richtig schön Schwung holen kann.

Den Rest der Zeit kuschelt Sie super gerne! Sie liegt sehr gern neben mir auf dem Sofa, für auf den Arm ist sie nicht so. Aber wenn sie neben mir liegt, kann man sie auch prima schmusen. Mein Freund ist dann nur hin und wieder etwas eifersüchtig, aber wir Mädels müssen ja zusammen halten ☺.

Und wenn ihr mal keine Fliegenklatsche zur Hand habt? Kein Problem! Mia gnurrt kurz und legt dann los, meistens ist die Jagd erfolgreich. Fliegen sind mir auch deutlich lieber als Mäuse 😉

Eure Jasmin
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3 Kommentare

  • Natz

    Sie „gnurrt“? Meinst du gurren oder knurren? 😀

    12. August 2016 at 18:46 Antworten
    • Jasmin

      Das kann ich gar nicht so richtig beschreiben es ist so eine Mischung aus gnurren und schnattern. Eben ihr ganz persönliches Jagd-Geräusch 🙂

      12. August 2016 at 18:49 Antworten
      • Natz

        Stimmt, das ist immer ganz eigen. Dem Kater meiner Tante bleibt immer der Rest des „meow“ im Hals stecken, wenn er einen Vogel durch das Fenster sieht. Da gibt’s dann nurnoch „me! meo!“ 😀
        Meine beiden beobachten still und leise, sind aber auch schon alt..
        Auf jeden Fall hast du ’ne hübsche Mieze! Grau ist ’ne tolle Farbe 🙂

        13. August 2016 at 11:20 Antworten

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