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13. November 2017

LACKphabet | W wie Watermarble & Waterdecals

Wieder sind zwei Wochen vergangen, seit wir mit V wie Vinyls das letzte LACKphabet Thema abgehakt hatten, jetzt sind wir somit beim W angekommen, bei dem es um Watermarble und Waterdecals gehen soll.

Als Gäste darf ich heute zwei liebe Blogger begrüßen, Laura von Lackschaft und Samy von Farbgeschichten. Beide hatte ich jetzt schon ein paar mal treffen können und ich kann euch sagen, ich muss bei jeder von beiden Schmunzeln, wenn ich an sie denke. Beide haben einen tollen Humor und der Begriff „Auf einer Wellenlänge“ bekommt eine neue Dimension.

Watermarble

Der erste Block soll sich um Watermarble drehen, da bin ich leider nicht der allergrößte Profi, aber so langsam wird es tatsächlich besser.

Dabei braucht man ein Gefäß mit Wasser auf Raumtemperatur bzw. dergleichen Temperatur wie die Lacke haben, ich schätze das hat was mit Physik zu tun – oder Laura?? Dann sucht man sich Lacke her, dreht die Flaschen schon auf und besorgt sich auch einen Zahnstocher oder Dotting Tool zum Muster ziehen.

Dann tropft ihr nach und nach Lacke in das Gefäß mit Wasser, dabei solltet ihr schon ein schnelles Tempo vorlegen. Direkt im Anschluss fahrt ihr mit dem Dotting Tool durch die Lacke, so entstehen diese Muster. Bei einer Blume wie hier, zieht ihr von außen (etwa dem zweiten Farbkreis, der erste bleibt unversehrt) nach innen, dort stecke ich das Tool dann minimal ins Wasser runter, so bekommt die Blume ein klares Inneres.

Dann kann man entweder direkt mit dem Finger ins Wasser, oder man macht es so wie ich, und nimmt das Muster mit einem großen Stempel auf. Dann muss man das Muster auf dem Stempel mit Klarlack etwas stabiler machen, und schon kann man das Muster direkt für mehrere Finger und ohne große Sauerei verwenden.

Waterdecal

Bei Waterdeclas kann man das Wassergefäß direkt weiter verwenden. Dabei werden fertige Muster, die es zum Beispiel im BornPrettyStore gibt, auf ein Trägerpapier geschweißt. Das ist ähnlich wie bei den Tattoos von früher aus den Kaugummiautomaten.

Zuerst schneidet man die Decals in die gewünschte Form und entfernt die durchsichtige Schutzschicht. Dann kann man die Decals schon ins Wasser legen. Nach ca. 30 Sekunden holt man sie wieder heraus, dann lässt sich das eigentliche Decals vorsichtig vom Trägerpapier runterschieben. Dann bleibt nur das platzieren auf dem Nagel. Da die Decals von selbst nicht selbst kleben, kommt man um Topcoat nicht herum.

Ich habe euch in dieser Woche irgendwie nicht so viele Fotos gemacht, aber ich hoffe, dass ihr trotzdem einigermaßen folgen konntet, alternativ kann ich auch noch weitere Posts zu Waterdecals und Watermarble verlinken.

Jetzt schaut schnell in die Galerie und bei meinen Gästen Laura und Samy vorbei, in zwei Wochen am 27.11. geht es schon los mit X-Mas!


Eure Jasmin
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2 Kommentare

  • Laura Lackschaft

    Wie raffiniert von dir einfach beide Themen zu vereinen. Das ist verdammt cool. Natürlich habe ich in meinem Post erklärt was es mit der Temperatur auf sich hat. was für ein zufall.

    13. November 2017 at 9:54 Antworten
  • Steffy

    Das is ja auch ne coole Idee, beides auf einem Nagel zu kombinieren. Sehr cool geworden, Frau Jasmin 😀

    13. November 2017 at 10:49 Antworten
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