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4. September 2017

LACKphabet | R wie Reverse Stamping

Schon wieder sind zwei rasante Wochen ins Land gezogen und das LACKphabet geht weiter, wir befinden uns schon weit in der zweiten Hälfte des Alphabets, was ich ziemlich beängstigend finde. Nichtsdestotrotz ist nun das R wie Reverse Stamping an der Reihe.

Zunächst einmal möchte ich mich auch in dieser Woche ganz dolle bei meinen Gästen bedanken – genau, dieses mal habe ich gleich zwei, zum einen die liebe Marina von dirndllackiert sowie Laura von Lackschaft. Beide haben wirklich ein großes Herz und zauberhafte Blogs, ein Blick vorbei lohnt sich bei beiden.

Grundfarbe

Ich habe mich diese Woche dagegen entschieden, euch ein volles Tutorial zu zeigen, da ich erst vor kurzem eines gemacht habe (zeige ich später). Um doppelten Content zu vermeiden nun also etwas anderes, ich habe mir überlegt, euch zu zeigen, welche Bandbreite die Technik mit sich bringt, und darum gibts heute verschiedene Varianten von Reverse Stampings.

Um das ganze ich eine halbwegs einheitliche Form zu bringen, habe ich mich für einen hellblauen Grundfarbton entschieden, es handelt sich um blue-la-la von essie.

Eine Technik – unendliche Möglichkeiten

Nun doch ein kurzer Ausflug in den bereits erwähnten Post mit der Anleitung: Komplett ist der bei Sandra als Gast-Blogpost erschienen, ich fasse euch hier noch die wichtigsten Punkte zusammen:

Schon starten wir auch direkt in die Anleitung: Zunächst müssen wir eine Grundlage schaffen, entweder auf einer Nailart Matte oder einer festen Folie. Dazu nehme ich am liebsten den Manhattan 5-in-1 Basecoat, Hauptsache keinen schnelltrocknenden Topcoat. Darauf stempelt ihr in Schritt 2 das gewünschte Motiv, hier ist eurer Fantasie natürlich keine Grenze gesetzt, Blumen eigenen sich zum Beispiel besonders gut. In Schritt 3 und 4 geht’s um das erste Ausmalen, ich tupfe dazu immer ein paar Farbkleckse neben die gestempelten Rosen, mit einem feinen Pinsel habe ich zunächst die dunkleren Stellen innen und unten an den Rosenblütenblättern und den Blättern gemalt sowie die hellen Stellen an den oberen Blütenblättern.

Schließlich könnt ihr euch einen größeren Pinsel nehmen und den Rest der Blüten und Blätter ausfüllen, dazu habe ich mrs always right und off tropic verwendet. Wenn ihr mit dem Ausmalen fertig seid versiegelt ihr das ganze wieder mit einer Schicht des Basecoats. In Schritt 6 und nach ausgiebigem Trocknen geht es mit dem Abziehen weiter. Ihr könnt leicht merken, ob euer DIY-Decal schon fertig ist, ist es nämlich zu trocknen wird es brüchig, wenn es noch zu feucht ist wird es sich in die Länge ziehen. Gegen ersteres hilft eine neue Schicht Basecoat, beim letzteren bleibt euch nur die Geduld als Lösung.

In Schritt 7 bzw. während die Decals getrocknet sind, habe ich mrs always right auf Daumen, Zeige- und Mittelfinger lackiert, auf Ring- und kleinen Finger habe ich between the seats lackiert. In Schritt 8 geht es schon an das aufkleben. Leider sind die Decals recht groß für meine Finger, deswegen konnte ich auch kein grünes Blatt retten. Die oben überstehenden Teile habe ich mit einer Schere weggeschnitten, den Rest habe ich nahe des Nagelbettes mit einem Nagelhautschieber aus Metall abgetrennt. Den Feinschliff erledigt etwas Clean-Up mit Aceton. Was dann nur noch fehlt ist Topcoat.
Fertig!

{Ausschnitt aus oben verlinktem Post bei lilalack.de}

Folgenden Grundthemen wollte ich zeigen: Man kann zum einen unterschiedliche Typen von Farben außenherum nehmen, darum sieht man hier metallic Lacke, weiß und schwarz und auf dem Daumen ist auch ein Blaues Stamping.

Dazu habe ich versucht auch innen etwas zu variieren, auch dort finden sich verschiedene Lacke mit verschiedenen Finishes, jedes hat seine eigenen Vor- und Nachteile. Aber es geht eben um die Vielfältigkeit, die durch diese Technik erzeugt werden kann. Hier sieht das natürlich sehr willkürlich und zusammengewürfelt aus, aber vielleicht ist ja das ein oder andere dabei, was euch einen Denkanstoß und eine Idee liefert

1. Blaue Outline und Jelly Lacke

Auf dem Daumen hat es ein blaues Gitter Muster geschafft, dass auf der Moyou Holy Shapes 05 zu finden ist. Ausgemalt habe ich es bewusst unsauber mit den gloss gloes neon Lacken von p2. Damit wollte ich zeigen, dass es unterschiedliche Intensität bei den glossigen Lacken gibt. Besonders toll hätte dieses Stamping zum Beispiel auf einer Holo Grundlage ausgesehen, sodass man das Gefunkel hindurch scheinen sieht.

2. Schwarze Linien und Blümchen

Ein klassisches Design ist die schwarze Linie mit der Bundle Monster und Paulinas Passion Platte (BM-XL 216), die Blümchen sind mit einem Creme Lack ausgemalt.

3. Weiße Linen und dunkle Farben

Bei weißen Außenlinien wie hier bietet sich ja immer etwas dunkles im inneren an, dieses dunkelblau hätte mit schwarzen Linien schlicht nicht funktioniert.

Das Muster ist auf der Moyou Arabesque 05 zu finden.

4. Metallic und Creme

Zwei Finishes die hervorragend harmonieren sind Creme Lack im inneren und ein Metallic Stamping als Gerüst. Das sieht super edel aus.

Dieses Papierflieger Muster stammt von der Origami 02.

5. Metallic Überall

Bei Metallic kann man immer noch einen drauf setzen, also habe ich hier verschiedene Metallic Farben kombiniert und dieses Design erzeugt, das Muster stammt von der Moyou Minimal 05.

So jetzt gibts das Gewusel nochmal alle zusammen zu sehen, bevor es gleich unten mit der Galerie weitergeht.


Vergesst natürlich auch nicht, bei Laura und Marina vorbeizuschauen. Ansonsten freue ich mich auf ein paar hübsche Designs von euch in der Galerie und auch auf das nächste Thema in zwei Wochen, dann steht S wie Stamping auf dem Plan, dort ist etwas mehr erlaubt, es soll natürlich um Nailart gehen, aber auch gerne um die Ausrüstung und die Platten etc.


Eure Jasmin
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3 Kommentare

  • Laura Lackschaft

    Danke, dass ich dein Gast sein durfte. Ich freue mich schon auf das nächste Mal. Am allerbesten gefällt mir das Mohnblumendesign. Ich bin grad im Blümchenfieber

    4. September 2017 at 9:20 Antworten
  • tanzende.farben

    Hey 🙂

    Ich versuche mich schon lange am Reverse Stamping, mal sehen, ob ich deine Tipps nutzen kann, um einen neuen und diesmal erfolgreichen Versuch zu starten.
    Bin auch schon gespannt, was du nächste Woche wieder schreibst und vorstellst 😉

    Wie verhält sich das denn mit den Gastbloggern? Kann man einfach mitmachen und sich in die Galerie eintragen, oder muss man von dir entsprechend „nominiert“ sein?

    LG Alice von tanzendefarben <3

    7. September 2017 at 13:35 Antworten
    • Jasmin

      Hallo liebe Alice,
      Ich würde mich freuen, wenn dir meine Tipps helfen ❤️
      Meine „Gastblogger“ suche ich sorgfältig aus, es sind Mädels, die ich schön länger vom bloggen her kenne. Sie unterhalten das Thema für die Woche mit, aber mitmachen und sich in die Galerie eintragen kann dagegen jeder bzw. das ist sogar gewünscht

      7. September 2017 at 14:25 Antworten

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