In Nailart, Review on
12. Juni 2017

LACKphabet | L wie Latex

Schon wieder sind zwei rasante Wochen vergangen, was nur bedeuten kann, dass das LACKphabet mit dem L wie Latex in eine weitere Runde startet.

Ja, so langsam bricht hier also so richtig der Fetisch aus, auf dem Blog. Lack vom Land und dann auch noch Latex – mhm, da muss man nicht mehr viel zu sagen – aber keine Panik ihr seid immer noch auf einem seriösen Nagellack-Blog.

Als Unterstützung habe ich heute Steffy von yps lackiert am Start, ich bin auf ihren Blog erst durch mein LACKphabet aufmerksam geworden, aber sie ist einfach bei jedem Thema aufgefallen, hat immer so super gute und auch ausführliche Beiträge geschrieben, dass ich mich entschieden habe, sie als Patin anzusprechen. Ich danke dir für deine Unterstützung bei diesem Thema!

Latex – Warum überhaupt?

Der Vorteil der Latexmilch oder anderer ColorStop Barrieren ist einfach: Man schützt seine Nagelhaut damit vor großen Schmierereien bei aufwändigen Nailarts, klassische Beispiele hierfür sind Gradients und Watermarble Designs. Am Rande sei noch erwähnt, dass Latexmilch recht streng riecht, was am Ammoniak liegt, der in kleinen Teilen enthalten ist.

Oben seht ihr zum Beispiel ein aufwändiges Gradient zur Frischlackiert Challenge, was gerade aufgrund der schwarzen Farben unmöglich wäre ohne irgendeine Art der Barriere. Die Latexmilch ist hier schon trocken, sie trocknet durchsichtig, aber man erkennt sie leicht am Glanz. Den gesamten Post könnt ihr hier nachlesen.

Was man hier außerdem erkennen kann, ist wie man Latexmilch im Zusammenspiel mit Vinyls verwenden kann. Das milchig weiße auf dem Nagel neben den Vinyls soll ebenfalls keine Farbe bekommen, da die Vinyls den Bereich aber nicht abdecken, habe ich mir mit Latexmilch ausgeholfen. Sie ist hier noch im flüssigen Zustand zu sehen.

Oben seht ihr meine ersten Beach Nails, den gesamten Post findet ihr hier, auch dort habe ich mit der Latexmilch nicht nur meine Nagelhaut vor dem spotted Watermarble geschützt, sondern auch den sandigen Teil am unteren Nagelbett. Genaueres könnt ihr bei Interesse eben wie gesagt im Post dazu finden, das ganze lässt sich leichter zeigen, als erklären.

Peel Porn

Besonders befriedigend ist es, die ganze Sauerei nach getaner Arbeit in einem Schwups wieder zu entfernen – nicht zuletzt von Cristine von simplynailogical wurde der Begriff „Peel Porn“ geprägt und geformt.

Auch zum abziehen konnte ich ein paar Bilder finden, unter anderem dieses von unserem Bloggerklassentreffen, dort findet ihr noch mehr „Behind The Scenes“ Fotos – und in den Erinnerungen schwelgen, während man aufs nächste Treffen wartet, ist ja auch nicht schlecht.

Oben könnt ihr auch erkennen, dass nicht sehr viel CleanUp Arbeit verbleibt.

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Nun der kleine Haken an der Sache, man kommt irgendwie nicht so super leicht an Latexmilch. Ich habe mir tatsächlich mal einen Riesen Pott bei Amazon bestellt (diesen hier), und daraus maximal den ersten Zentimeter entnommen. Eigentlich bleibt die Latexmilch nur ein halbes Jahr gut, aber ich kann euch sagen, dass ich meine jetzt schon fast 2 Jahre habe 😀 Dazu habe ich mir alte ausgewaschene Nagellackflaschen genommen und die Latexmilch vorsichtig darein gegossen. Alternativ kann man solche Flaschen auch über Ebay oder Amazon bekommen.

Neben der Latexmilch habe ich mir mal von Moyou den Cuticle Guard gegönnt. Ein Grund, warum ich den zusätzlich gekauft habe, war zum einen natürlich die Neugier, denn er riecht nach Melone – hmmmm, zum anderen aber auch, dass ich die Flasche später mit meiner Milch füllen will, weil sich in den recycelten Fläschen schnell kleine Bällchen bilden, die verhindern zwar die Nutzung nicht, schränken das Vergnügen aber minimal ein.

Für diejenigen mit einer Latexallergie ist hier aber nicht das Ende der Nailart-Karriere gesetzt, denn es gibt auch Alternativen: im Original stammen diese latexfreien Schutzteile von Twinkled T, aber es gibt meiner Meinung nach mittlerweile schon nachgemachte vom BornPrettyStore.

Zu guter Letzt wollte ich euch noch weitere Schutz Teile aus dem BornPrettyStore zeigen, diese werden einfach wie kleine Kappen über den Finger gestülpt und schützen bereits den größten Teil. Damit muss man lediglich am unteren Ende des Nagelbettes mit CleanUp nachhelfen. Ich weiß gar nicht, warum ich diese Teile nicht öfter verwende, vielleicht ist die Latexmilch näher dran oder einfach aus Gewohnheit immer meine erste Wahl.

Tipp: Latexmilch Pinsel reinigen

Oben seht ihr meinen Pinsel aus der umgefüllten Nagellackflasche mit der Latexmilch – links offensichtlich nach einiger Benutzung – rechts nach der Reinigung. Diesen Tipp habe ich zufällig gerade bei der lieben Lina in der Insta Story gesehen, das passte einfach zu gut! Ich habe den Pinsel einfach kurz mit ein wenig Seife unter Wasser ausgewaschen, mega einfach und der Pinsel ist wieder super präzise.

So, jetzt sind wir am Ende des Posts angelangt, wer hätte gedacht, dass man zu Latex so viele Worte verlieren kann. Aber nun gut, ohne große Worte will ich euch nun zunächst weiterschicken zu Steffy und natürlich auch in unsere schöne Galerie.

In zwei Wochen, also am 26.06. soll es um das Thema Marken gehen.


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3 Kommentare

  • Anika

    Ein klasse Artikel über das Zauberprodukt.
    Was für Bällchen bilden dich denn in der Latexmilch? Ist mir bisher noch nicht aufgefallen.

    Lieben Gruß
    Anika

    12. Juni 2017 at 10:44 Antworten
    • Jasmin

      Hihi, damit meine ich diese kleinen Knubbelchen, man sieht sie zum Beispiel unten bei dem Pinsel reinigen. Die kleinen „Bällchen“ aus Latex verkleben sich manchmal gern im Pinsel.

      12. Juni 2017 at 16:36 Antworten
  • Steffi von frischlackiert.de

    Super ausführlicher Post! Ich möchte meine Latexmilch wirklich nicht mehr missen! Ich kaufe meine übrigens bei Liris Beautywelt – das Clean Edge kann ich wirklich empfehlen. Es ist sehr flüssig, daran muss man sich erst mal gewöhnen, aber ich liebe das Zeug, da man damit noch präzisier arbeiten kann. Und es gibt es in verschiedenen Farben. Ich mag es nicht, wenn die Milch durchsichtig wird. Früher habe ich auch sog. „Sockenstopp“ Latex bei latex24.de bestellt – das ist eigentlich für Socken gedacht, um bei selbst gestrickten Modellen kleine Stopper-Nupsies unten dran zu machen 🙂 Ich reinige meinen Pinsel so: Ich lasse ihn an der Luft trocknen (das Latex in der Flasche decke ich zu) und dann ziehe ich das trockene Latex einfach wie von meinen Fingern ab. Dauert halt insgesamt länger als die Seifen-Methode. Hätte da Angst, dass Seife in das Latex gerät…
    Liebste Grüße, Steffi

    12. Juni 2017 at 16:42 Antworten
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