In Tutorial on
6. Februar 2017

LACKphabet | C wie Cleanup

Weiter geht’s mit dem LACKphabet, ich bin bisher echt super begeistert von eurem Feedback und euren tollen Beiträgen – DANKE! Weiter geht es heute mit dem C und dem Thema Cleanup.

Auch heute habe ich mir wieder tatkräftige Unterstützung gesucht: Annika von simplepolishblog. Ich durfte sie schon ein paar mal persönlich treffen und schätze sie als Freundin besonders für ihre ehrliche Meinung – sie sagt einem immer, was sie ehrlich denkt ♥

Was ist Cleanup?

Zunächst mal für all diejenigen, die nicht wissen, worum es sich beim Cleanup handelt: Es geht darum, die Nagelhaut rund um den Nagel zu säubern, wenn Fehler begangen wurden. Wie das geht, und was ich dafür verwende zeige ich euch im weiteren Teil:

Produkte

Das sind die Dinge, oder ein paar Dinge, die man für das Cleanup benötigt: Das wichtigste ist ein Pinsel und Nagellackentfener oder Aceton. Ich verwende den grünen Nagellackentferner von Rossmann, den ihr sicher alle kennt. Diesen fülle ich immer in die Pumpflasche um.

Außerdem verwende ich immer auch Nagelöle, meistens irgendwelche günstigen, da habe ich keine Vorliebe. Und hin und wieder kann es auch helfen vor den Patzern vorzubeugen und zwar mit Latexmilch, das werde ich euch auch gleich noch zeigen.

Cleanup bei Lackierfehlern

Solltet ihr beim Lackieren mal etwas ausgerutscht sein oder habt übergemalt, gibt es auch solche fertigen Stifte. Dieser ist zum Beispiel von essence und hat noch Austauschspitzen an Bord. Ich persönlich bin aber aufgrund der großen Spitze nicht der gröste Fan davon, die sind meiner Meinung nach eher etwas für das Grobe.

Hier seht ihr die Stärken des Stiftes, größere Patzer lassen sich schnell und einfach aufnehmen und es ist alles wieder gut.

Was man für die Details nehmen kann, zeige ich euch hier:

Mit einem Pinsel kann man richtig schön und genau in den Zwischenraum zwischen Nagel und Nagelhaut gehen und so eine schöne gleichmäßige Form zaubern. Es ist egal, ob ihr einen geraden oder angeschrägten Pinsel nehmt. Wichtig ist nur, dass dieser relativ fest gebunden ist. Ich verwende einen Pinsel aus dem idee Shop.

Ich verspreche euch, jeder Lack und jede Maniküre sieht viel besser aus, wenn ihr schön gesäuberte Nagelränder habt.

Zum Schluss gebe ich gern noch ein bisschen Öl auf die Nagelhaut, die durch das Cleanup ausgetrocknet werden. Durch das Aceton werden die Nagelränder nämlich schon stark beansprucht und ich wirke dem gern so entgegen.

Für das CleanUp ist eine gut gepflegte Nagelhaut sehr wichtig. In kaputter und trockener Nagelhaut bleibt grundsätzlich schon sehr viel mehr Lack hängen, habt ihr aber schöne glatte und gepflegte Nagelhaut, so ist das Cleanup oft schon mit einem Pinselstrich erledigt.

Cleanup bei großer Schweinerei

Wenn ihr mal mehr vorhabt, als nur lackieren, empfiehlt es sich, vorbereitet zu sein, und schon vor dem Nailart Latexmilch aufzutragen. Meine habe ich in alte Nagellackflaschen abgefüllt und eine große Flasche über Amazon gekauft. Man kann aber auch schon Latexfreie Color Stop Barrieren kaufen, ich habe auch eine Flasche von Moyou, da gibt es viel Auswahl für viele Bedürfnisse.

Die Latexmilch trocknet durchsichtig und ihr könnt dann einfach alles abziehen, was über den Nagel hinaus gegangen ist. Das macht richtig Spaß, wenn man sieht, was man nicht mehr mit dem Pinsel entfernen muss 😉

Wenn dann noch große Flecken übrig sind, nehme ich gern einen Q-Tip (oder Wattestäbchen) mit Aceton und entferne das schon mal schnell.

Anschließend könnt ihr wieder wie oben mit dem Pinsel die Nagelhaut reinigen und ihr erhaltet ein glattes sauberes Ergebnis.

Hier kommt ihr jetzt direkt zu Annikas Post über das Cleanup.

Jetzt könnt ihr gern euren eigenen Post in die Galerie eintragen, oder schreibt mir doch gern in die Kommentare, was ihr so für Tipps habt und welche Produkte ihr am liebsten verwendet.

Am 20. Februar sind wir dann schon beim D angekommen, das Thema dazu soll Dotticure heißen.


Eure Jasmin
vorheriger Post nächster Post

9 Kommentare

  • Julia

    Ich gehe eigentlich genauso vor wie du! 🙂 Allerdings mag ich diese Entferner-Stifte gar nicht. Die Minen sind viel zu schnell schmutzig und bringen dann eigentlich gar nichts mehr! 😀

    6. Februar 2017 at 10:41 Antworten
    • Jasmin

      Genau, ich bin auch kein Fan davon. Musste den Stift auch extra für den Post ganz unten aus der Schublade raus kramen 😀

      6. Februar 2017 at 12:42 Antworten
  • Vola von Lackschaft

    Oh die Entfernerstifte sind auch gar nichts für mich. Die Spitze ich wirklich viel zu dick und so schnell schmutzig. Ich nehme auch einen kleinen Pinsel und reines Aceton.

    6. Februar 2017 at 11:17 Antworten
    • Jasmin

      Sehe ich auch so, und so sehr kleckern wir ja auch eigentlich nicht mehr 😉

      6. Februar 2017 at 12:42 Antworten
  • Cosima

    Ich schließe mich euch an, komme mit dem Entfernerstift auch nicht wirklich zurecht und benutze immer einen Pinsel und Nagellackentferner. Bin auf Deinen nächsten Bericht gepannt.

    6. Februar 2017 at 15:22 Antworten
    • Jasmin

      Danke dir, schön, dass wir uns da alle einig sind. Hin und wieder sieht man die Stifte nämlich doch mal durch Blogs und Instagram flattern 😉

      6. Februar 2017 at 15:39 Antworten
  • staschena

    Sehr schöner Post! Ich handhabe das genau so wie Du 🙂

    12. Februar 2017 at 22:14 Antworten
  • Leni

    Clean up – super wichtig! Ich hab früher immer nur diese Entfernerstifte benutzt und kam super damit klar. Die Umstellung auf Pinsel und Entferner fiel dan nicht ganz so leicht. Aber mittlerweile liebe ich es 🙂 Für mich gehört das Clean up zum Nägellackieren so dazu wie das Mehl ins Brot oder das Fundament unters Haus oder oder… extrem wichtiges Thema 🙂
    …beim nächsten Thema bin ich dann am Start ♥ Dotticure – juhuu 🙂

    15. Februar 2017 at 15:19 Antworten
  • Ida

    Ich mache es genau wie du. 🙂 Irgendwie habe ich aber noch nicht den perfekten Pinsel fürs Clean up gefunden.

    22. Februar 2017 at 19:18 Antworten
  • Schreibe einen Kommentar

    Weitere Posts...