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23. Januar 2017

LACKphabet | B wie Blog

Beim LACKphabet ist das zweite Thema heute dran, natürlich mit dem nächsten Buchstaben: B wie Blog! Und bevor wir mit dem Thema starten, wollte ich euch echt von Herzen für die tolle Beteiligung am ersten Thema danken, ich hab mich über jeden Beitrag gefreut und so habt ihr der Aktion schon mal einen tollen Start verschafft.

Als Gast habe ich heute Sandra von lilalack.de gewinnen können, ihr kennt sie sicher schon. Hier kommt ihr direkt zu ihrem Post. Ich liebe ihren Blog und es war wirklich einer der ersten, die ich gelesen habe. Außerdem hat sie mega gute Blog Skills und mir damit schon so manches Mal den Hintern gerettet, weshalb ich mich umso mehr freue, dass sie mich heute unterstützt.

Da es nun also mit dem Thema Blog eher um ein theoretischeres Thema geht, wird es dieses Mal eher weniger Bilder geben, dafür umso mehr Text. Also kuschelt euch mit einem warmen Getränk aufs Sofa und genießt den Ausflug. Ich werde versuchen, das Ganze etwas zu gliedern und auf die Faktoren Zeit und Geld, sowie auf meine Gründe fürs Bloggen eingehen.

Zeit

Bloggen ist zeitintensiv, ich denke das hat sich mittlerweile herumgesprochen, aber für mich ist es das wert, diese Zeit zu investieren. Ich habe Spaß am Schreiben, am Fotografieren, daran am PC zu arbeiten, sowohl beim Bilder bearbeiten als auch beim Gestalten des Blogs. Und da sind wir auch schon bei den größten Posten, was die Zeit angeht.

Für einen Blog braucht es immer ein Thema, egal ob es nun um Nagellack geht, oder irgendetwas anderes. Und ein Blog erwacht erst durch Bild und Text zum Leben. Also wollen erstmal Fotos geschossen werden, ich habe da schon eine Art Routine entwickelt und habe einen schönen Platz zum Fotos machen, von daher kann es sein, dass ich damit recht schnell fertig bin. Doch dann sind die Bilder roh auf der Speicherkarte und es geht weiter: Bilder auf den PC ziehen, die richtigen Bilder auswählen und nicht so tolle schon löschen, und die übrigen dann mal eben bearbeiten. Auch da hat man irgendwann seine festen Schritte, die man nur abspult, aber gute 5 Minuten pro Bild gehen bestimmt drauf.

Hat man das geschafft, kann man die Bilder auf den Blog laden und es geht weiter mit dem Text. Vielleicht ist es auch nötig, über ein Thema erst gründlich zu recherchieren, und dann müssen die Quellen zusammen getragen werden und alles schön ausformuliert werden. Zum Schluss lese ich jeden Post mindestens einmal durch und ich kann euch sagen ich finde jedes Mal noch was zu korrigieren – und wenn es nur mal ein fett oder unterstreichen ist.

Ein Blog lebt auch vom Austausch mit anderen Bloggern, und jeder bekommt gern Kommentare und freut sich, wenn jemand sich positiv über euren Post äußert. Aber es ist auch keine Einbahnstraße, also sollte man sich auch die Zeit nehmen, auf anderen Blogs zu stöbern, mal einen Kommentar dazu lassen und einfach die Arbeit der anderen zu honorieren. Leider ist das der Punkt, an dem ich im Moment noch am meisten arbeiten muss, aber ich gelobe Besserung für 2017!

Das ist so im groben die regelmäßigen Routine, die man hat. Dazu kommt aber ja noch das Einrichten des Blogs, neue Sachen programmieren und ausprobieren, all die Seiten, die ihr oben im Menü findet und immer da sind wollen gepflegt und aktualisiert werden und auch das Aussehen braucht hin und wieder einen kleinen neuen Anstrich. Dies sind alles Sachen, die man mal bei Gelegenheit macht, aber es ist oft nicht bewusst, wie viel Arbeit in so einem Blog steckt, da kann schnell mal ein Wochenende ins Land ziehen, bis man zufrieden ist.

Geld

Money – Money – Money! Ja, auch das Geld spielt beim Bloggen eine Rolle. Natürlich kann man einen schönen Blog ganz ohne Kosten starten und auch führen, so habe ich es auch bei meinem ersten Blog bei Blogger gemacht, man startet mit einer kostenfreien .blogspot.de Adresse und auch Themes etc. bekommt man alles kostenlos – das ist also perfekt für jeden, der sich unsicher ist, wohin seine Reise führen soll. Das soll nicht heißen, dass es nur für Anfänger geeignet ist.

Mittlerweile habe ich mich dann aber doch entschieden, ein paar Euros in die Hand zu nehmen und mir zum Beispiel eine eigene Domain gesichert, also meine Adresse lackvomland.de. Dafür bezahle ich 1-2 € monatlich an meinen Webhoster. Zudem habe ich in Photoshop investiert (vorher hatte ich Gimp benutzt), denn es hat ein paar nette Features, wobei Gimp eine super kostenlose Alternative ist. Bei meinem Blog jetzt habe ich auch ein Theme, also das Aussehen, gekauft und nicht selbst programmiert. Es gibt aber auch bei WordPress kostenlose Themes.

Ihr seht also der Faktor Kosten ist sehr variabel und jeder muss für sich selbst entscheiden, ob einem das eine oder andere das Geld wert ist. Da muss jeder selbst probieren und nur weil man unendlich viel Geld in einen Blog steckt bedeutet das nicht automatisch auch einen tollen Blog 🙂

Gründe

Ich höre immer öfter auch von Mädels, die schon wahnsinnig lange Bloggen, dass die Freude verrinnt und man eh keine Leser mehr hat und alles „nur“ noch über Instagram läuft. Und wisst ihr was? Das stimmt!

Aber was an der Aussage das wichtigste ist, ist dass die Freude nachlässt. Denn das ist der Grund, aus dem ich an meinem Blog arbeite: es macht mir Spaß! Ich hatte oben ja schon angedeutet, dass es viel verbindet von dem, was ich als meine Hobbies bezeichnen würde: Fotografieren, am PC Sachen erarbeiten, Texte verfassen. Und wenn einem sowas Spaß macht, sollte es doch egal sein, ob man bloggt oder gerne liest oder anders seine Freizeit verbringt, dort darf man meiner Meinung nach nicht werten. Die freie Zeit ist wichtig und hilft dabei zu entspannen, Dampf abzulassen und vermindert Stress. Jetzt aber back to topic… 😉

Die Frage, ob das Bloggen noch Sinn macht, oder ob es überhaut jemals Sinn gemacht hat, ist doch nach der Ansprache eben egal, oder? Ich sehe den Blog auch als ein Projekt: Es wächst mit jedem Post und hat etwas von Tagebuch schreiben, ich stöbere gern in alten Posts von mir (oder ist das selbstverliebt?), wobei ich dann meistens denke: Wie konnte ich das so und so machen?! 😀 Aber so erkennt man auch die Entwicklung, die man gemacht hat und kann stolz darauf blicken.

Ihr habt es geschafft…

Ich hatte euch ja gewarnt, dass es ein recht wortgewaltiger Post werden würde. Aber nun habt ihr es ans Ende geschafft. Ich möchte dringend nochmal eben erzählen, dass ich die Bildidee bei Marina gemopst habe.

Jetzt würde ich gern von euch wissen, wie ihr zu dem Thema Blog steht. Habt ihr einen Blog und mögt vielleicht ein paar kurze Worte dazu los werden, dann setzt gern einen Link dazu in die Galerie. Solltet ihr keinen Blog führen, aber dies hier lesen, seid ihr der wichtigere Part hier und auch dort würde mich eure Meinung interessieren, seid ihr gern und viel auf Blogs unterwegs, lest ihr immer dieselben Blogs und folgt denen auch aktiv? Lasst mir dazu gern einen Kommentar dort.

In zwei Wochen, also am 06. Februar, wird es dann mit dem C weiter gehen, dort wird es um das Clean-Up gehen. Ich bin gespannt auf eure Tipps und Tricks.


Eure Jasmin
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5 Kommentare

  • Julia

    Ein toller Beitrag Jasmin! 🙂
    Die Kosten für den Blog halten sich bei mir sehr gering, dafür geht aber wirklich jede Menge Zeit drauf. Komischerweise immer mehr, je mehr ich eigentlich für die Uni lernen müsste…komisch.. 😛 😀

    23. Januar 2017 at 12:55 Antworten
  • Ines

    Hi Jasmin! Das Thema ist eine super Idee. Ich bin ein kleiner Nagellackblock-Frischling und finde es natürlich total spannend, wie das bei euch so läuft. @Julia: Ist bei mir ganz genau so. Während ich hier kommentiere sollte ich eigentlich auch für die Uni lernen

    23. Januar 2017 at 20:59 Antworten
  • Samy Farbgeschichten

    Puh das muss ich mir heute Abend nochmal alles in Ruhe durchlesen hihi 😀 Ich mag das Bloggen wohl am meisten deswegen weil man auch so tolle Menschen kennen lernt! ♥ :*

    26. Januar 2017 at 16:09 Antworten
  • Ida

    Ich finde es toll, wie viele Themen du und Sandra mit euren beiden Beiträgen schon abgedeckt habt. 🙂

    30. Januar 2017 at 19:37 Antworten
  • staschena

    Toller Post meine Liebe! ♥ Mir geht es mit dem Blog ganz ähnlich wie Dir, er deckt einfach so viele kleinere Leidenschaften und Hobbys ab – das Schreiben, die Nägel (klar!), die Arbeit am PC und inzwischen auch das Fotografieren. Besonders beim letzten habe ich durch den Blog und den Austausch mit den andren Mädels so viel gelernt und ich bin immer wieder ein kleines bisschen stolz auf meine Entwicklung (daher ein ganz klares Nein, durch alte Posts stöbern ist nicht selbstverliebt :D). Ich versuche auch so regelmäßig wie möglich auf den anderen Blogs mitzulesen, oft schaffe ich es aber nicht so wie ich es gern würde… Ich schließe mich Dir da an und gelobe Besserung! ♥

    13. Februar 2017 at 15:27 Antworten
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