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1. August 2016

Blog Umzug

Wie ihr sicher schon bemerkt habt, hat sich bei Lack vom Land einiges geändert: Ich bin umgezogen!

Ansicht LackvomLand Blogspot Blog

Mein Blog habe ich auf Blogger gestartet, weil es das erste und kostengünstigste war, das mir unter die Nase kam. Ich habe einfach angefangen, ohne groß nachzudenken und zunächst ist man auch begeistert, aber je weiter man kommt, ändern sich die Ansprüche. So kam es, das ich mich entschieden habe, meinen Blog selbst zu hosten, also von einer .blogspot.de zu einer .de Website, welche ich mithilfe von WordPress führe.

Falls ihr ebenfalls bloggt, und euch auch Gedanken um einen Umzug macht, möchte ich euch kurz erzählen, warum ich mich so entschieden habe, und was meine Erfahrungen damit sind.

Warum?

Was mich an meinem alten Blog tierisch genervt hat, war die fehlende mobile Ansicht, ich hatte einfach die Desktop-Website dargestellt, das war auch halbwegs zu lesen, aber von Komfort oder gar Schönheit fehlte jede Spur!

Bei meinem alten Blog hatte ich eigentlich alles selbst programmiert und war auch sehr stolz darauf. Aber darauf habe ich zugunsten eines responsiven Templates verzichtet. Responsiv bedeutet, dass der Blog sich an die Bildschirmgröße anpasst, von derer ihr zugreift, insbesondere eben für Tablets und Smartphones.

Was mir persönlich auffällt, ist eine deutlich schnellere Ladezeit. Vielleicht ist das auch subjektiv, aber wer will schon lange warten, bis die Lieblingsseite geladen hat?! Darum ist schneller doch schon mal nicht schlecht.

Außerdem tausche ich mich viel mit anderen Bloggern aus, und viele von ihnen sind auch bei WordPress, insbesondere haben mit Steffi, Sandra und Tine sehr geholfen – an dieser Stelle nochmals vielen Dank! Daher wusste ich schnell, dass das Programm sehr gut ist und man vor allem professioneller bloggen kann.

Zu guter Letzt war ein Beweggrund das Schreiben an sich, davon merkt ihr als Leser vielleicht nicht so viel. Der Editor in WordPress ist zum einen viel umfangreicher und lässt sich zum Beispiel mit Plugins erweitern, mit denen ich zum Beispiel den Slider steuere. Bei Blogger hatte ich leider zum Teil auch Probleme mit plötzlich verschwundenen Absätzen, was erstens für mich nervig ist, zum zweiten die Lesbarkeit einschränkt.

Template

Was ist ein Template?

Ein Template ist eine Design-Vorlage, also im Prinzip das Gesicht, dass euer Blog später tragen wird. Dementsprechend ist es das Aushängeschild und für meinen Geschmack sehr wichtig.

Wo bekommt man es und was kostet es?

Es gibt kostenfreie Templates, die direkt von WordPress zur Verfügung gestellt werden. Daneben gibt es viele Templates, die man kaufen kann. Ihr könnt zum Beispiel bei themeforest oder etsy gucken.

Mein eigenes Design habe ich über etsy gekauft, der Verkäufer heißt Cityhousedesign. Dort bekommt man schon Templates für ca. 20 €, nach oben sind euren Ansprüchen natürlich keine Grenzen gesetzt.

Worauf sollte man achten?

Wenn ihr ein Template kaufen wollt, dann solltet ihr euch überlegen, was euch an eurem Blog wichtig ist: Möchtet ihr einen Slider haben, eine tolle mobile Ansicht, eine Bildergalerie mit Hover-Effekten, oder oder oder. Geht in euch und überlegt, was euch an eurem Blog gefällt oder was ihr ändern möchtet. Das passende Template sollte euch größtenteils direkt gefallen, denn ansonsten erfordert es noch große Arbeit und wenn man schon investiert sollte man das doch vermeiden.

Ich würde euch auch dringend empfehlen, auf einen tollen Kundenservice zu achten, schaut mal auf die Kundenbewertungen! Bei mir waren ein paar Kleinigkeiten zu ändern, dass habe ich mithilfe eines super netten Mail Kontakts, der immer schnell geantwortet hat, lösen können.

Achtet außerdem darauf, wann und wie oft euer Template aktualisiert wird. WordPress bringt regelmäßig Neuerungen raus, da sollte das Template auch regelmäßig gewartet werden.

Ansicht neuer WordPress Blog

Tipps

Als erstes muss ich euch diesen Beitrag zum Lesen ans Herz legen: Umzug von Blogger zu WordPress mit Checkliste von Coral and Mauve

Der Artikel hat mir als Leitfaden gedient, und auch wenn ich nicht alles 1:1 umgesetzt habe, ist er eine super Stütze, die euch zeigt wie ihr vorgehen könnt.

Außerdem nicht verzichten konnte ich persönlich auf die Hilfe einiger Blog-Mädels, sie haben mir Tipps gegeben, und zum Beispiel Bescheid gesagt, wo noch etwas zu verbessern wäre bzw. ob es sogar Fehlermeldungen gibt (und die gab es :-P)

Was mir an WordPress gut gefällt

Was mir jetzt am besten gefällt an WordPress ist zum ersten die professionellere Ansicht, man fühlt sich auch als Blogger ein bisschen mehr wie ein Journalist *hihi*. Alles wird eben eleganter, gleichmäßiger und ruhiger, so geht es zumindest mir persönlich.

Besonders toll finde ich es auch, dass ich die Sidebar individuell anpassen kann. Zum Beispiel gibt es ein Widget für die fünf neuesten Posts, dieses taucht aber nicht auf der Startseite auf. Ein Textwidget wegen PR-Samples taucht nur dann auf, wenn ich den Tag ‚PR-Samples‘ benutze. Das finde ich enorm praktisch und macht es hoffentlich für den Leser leichter, eine nicht so überfüllte Sidebar vor sich zu haben.

Zu guter Letzt gibt es für nahezu alles kostenlose Plugins, diese können einfach installiert werden und schon klappt es ohne lästige HTML Codes oder große Programmierkenntnisse. Die meisten Plugins sind dazu noch personalisierbar, also könnt ihr sie einfach individuell anpassen.

Fazit

Bisher bereue ich den Umzug natürlich nicht, im Gegenteil. WordPress bietet viele neue Möglichkeiten und zeichnet sich durch ein schlankes Design aus.

Eure Jasmin
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1 Kommentar

  • Leni

    Danke für diesen Bericht 🙂 Ich finde es immer wieder interessant Beweggründe zu lesen. Immer wieder erwischt es mich und ich muss etwas ändern. So wächst eben der Blog mit einem selbst mit. WordPress klingt wirklich gut. Ich habe bisher noch nie so detailliert über dessen Funktionen gelesen. Danke dafür 🙂 Seit ich allerdings meine „Beliebten Posts“ in der Sidebar endlich mal auf die Original-Bildergröße gebracht habe und meine Mobile Ansicht auch besser geworden ist, bin ich erstmal wieder zufrieden. Gerade meine Mobile Seite mit den richtigen Bildgrößen und -abmessungen gefällt mir jetzt viel besser. Gerade an den mobilen Seiten von Blogger mag ich deren Schnelle. Ich meine damit nicht die mobile Desktop-Ansicht. Im Moment habe ich einfach nicht die Zeit, mich mit einem Umzug auseinanderzusetzen. Daher bleibt es erstmal wie es ist 🙂

    1. August 2016 at 22:12 Antworten
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