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10. August 2016

Blog Fotografie | Teil 1: Der Aufbau

Dies ist der Start meiner ersten Blog-Serie. Dabei soll es um die Art gehen, in der ich meine Bilder aktuell aufnehme. Ich hoffe, dass ihr ein paar Tipps und Tricks für euch anwenden könnt. Bei Fragen könnt ihr gern Kommentare schreiben, oder nutzt die Kontaktseite.

Der Aufbau

Kameraufbau 2

Mein kleines feines selbstgebautes ‚Fotostudio‘ habe ich mit möglichst wenigen Mitteln aufgebaut. Zu Beginn könnt ihr das sogar nahezu kostenfrei Aufbauen!

Was ihr auf jeden Fall braucht sind die folgenden Dinge:

  • weißes DIN A2 Papier (ca. 0,50 € im Bastelshop)
  • etwas Pappe

Damit könnt ihr bereits ein erstes kleines Studio basteln, mithilfe der Pappe könnt ihr sowohl etwas bauen, womit ihr das Papier abstützen könnt, als auch ein kleines Podest, das wie ein Stativ funktioniert. Dann fehlt eigentlich nur etwas Tageslicht und euer ‚Beinahe-0-Euro-Fotostudio‘ ist fertig.

Kameraufbau 1

Mein Studio hat die 0 € leicht überschritten, aber ich denke es wächst mit seinen Aufgaben. Ich habe zunächst mit einer kleineren Nikon Kamera fotografiert dafür habe ich als allererstes habe ich Tageslichtlampen gekauft. Die habe ich dann in alte Schreibtischlampen geschraubt, die noch zu Hause rumstanden. Darum die hässliche dunkle Lampe im Hintergrund. Da ich zumeist abends zum Lackieren kam, war das die erste nötige Anschaffung, um auch im Dunkeln gute Bilder zu machen. Meine Lampen stammen übrigens von Amazon.

Als nächstes kam dann eine Riesen-Anschaffung! Eine neue Kamera sollte es sein, dazu später mehr.

Und schließlich habe ich eine Softbox samt Stativ gekauft, ebenfalls über Amazon (lightfox), leider ist meine aktuell vergriffen. Achtet beim Kauf aber auf die Kundenbewertungen und darauf, dass ein Stativ dabei ist. Es gibt auch Sets, die direkt das Leuchtmittel beinhalten, das liegt dann an euch.

Die Softbox dient dazu, das Licht weicher zu machen, anstelle einfach nur hell zu scheinen.

 

Aufbau mit Beschriftung

Hier habe ich mal versucht aufzunehmen, wie es aussieht, wenn ich Aufnahmen mache, die Hand ist etwa mittig zwischen Kamera und Hintergrund. Ich knie dann neben meinem kleinen Tisch.

Kamera

Kamera

Oh ja! Das ist mein Baby!

Ich fotografiere derzeit mit einer Nikon D5300 mit 18-55er Kit Objektiv, ich musste unbedingt upgraden, denn mit meiner alten Kamera konnte ich nur im Automatik-Modus fotografieren. Aber je länger ich mich mit der Fotografie auseinandergesetzt hatte, desto höher wurden auch meine Ansprüche.

Welches Modell ihr verwendet, ist natürlich vollkommen egal. Wichtig ist nur, dass ihr mit eurer Kamera spielt. Drückt einfach mal jeden Knopf, dreht an den Reglern und schaut, was sich verändert.

Ich habe zu Beginn auch viel mit meiner Kamera draußen fotografiert, so bekommt man ein besseres Gefühl für den Fokus, wie man in an die gewünschte Stelle bekommt, wie ihr die richtige Helligkeit findet und vieles mehr. Wie gesagt, einfach raus gehen und machen!

In dem zweiten Teil der Serie werde ich noch genauer auf die verschiedenen Einstellungen etc. eingehen, also bleibt dran.

Zubehör

Kamerazubehör 1 Das wichtigste zum Fotografieren sind natürlich Speicherkarten! Irgendwie müsst ihr eure Bilder ja von A nach B bekommen, oder eben von der Kamera auf den PC, und nicht jeder hat die nötige digitale Technik.

Ich habe mittlerweile sogar eine Speicherkarte mit 16 GB, da bin ich noch lange nicht an der Grenze angekommen.

Kamerazubehör 3Außerdem kann ich euch diese Nahlinsen an’s Herz legen, wenn ihr Nahaufnahmen machen wollt. Die funktionieren übrigens nicht nur super für Nagellack-Bilder, sondern auch in der Natur. Man kann zum Beispiel ganz tolle Nahaufnahmen von Blüten machen.

Über die Nahlinsen habe ich hier bereits ausführlich geschrieben, auch wie ihr sie verwendet.

Beachtet nur, dass ihr mit dem Fingernagel bei Nahaufnahmen auch sehr nah an die Linse herangehen müsst. Da hab ich dann maximal eine Handbreite Abstand zu den Nahlinsen.

Als weiteres Zubehör ist eigentlich nur jegliches Dekorations-Zeug aufzuführen. Zum einen habe ich eine Schiefer Platte, auf der sind zum Beispiel auch die Bilder für meine Nagellacksammlung entstanden sind.

Kamerazubehör 4

Um ab und an etwas Farbe in’s Spiel zu bringen, benutze ich zum Beispiel dieses Papier von idee. Es hat Gold-Folien-Teile, die so schön funkeln. Außerdem habe ich farbiges Papier in DIN A2 gekauft, welches ihr auch als Hintergrund einsetzen könnt.

Kamerazubehör 2

Nächste Woche Mittwoch geht es mit dem zweiten Teil weiter – stay tuned!

Ihr wollt keinen Teil der Serie verpassen? Dann folgt mir gern auf Bloglovin, dort bleibt ihr immer auf dem Laufenden, ich freue mich!

Eure Jasmin
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7 Kommentare

  • Marina

    Meine Liebe, ich freu mich sehr über diese Serie! Auch wenn ich bereits einiges kenne, finde ich es trotzdem interessant zu lesen wie du deine Fotos machst 🙂 Hinknien tu ich mich auch immer 😀 Wie du ja weißt steht bei mir die Softbox schon lange auf der Wunschliste. Ich bin gespannt auf den 2. Teil! Von mir gibt’s auf jeden Fall schon mal 10 Punkte für den 1. Teil! Hab dich lieb :*

    10. August 2016 at 16:57 Antworten
  • Leni

    Toll! Sowas lese ich immer extrem gerne 🙂 Freue mich schon auf Teil 2.

    11. August 2016 at 19:49 Antworten
  • Ida

    Solche Posts finde ich immer sehr interessant. 🙂

    22. August 2016 at 16:04 Antworten
  • Steffi von frischlackiert.de

    Toller Post! Und alles super erklärt! Eine Frage: Benutzt du einen Fernauslöser? Oder wie machst du das, wenn du nicht hinter, sondern neben der Kamera bist? Liebste Grüße!

    24. August 2016 at 10:13 Antworten
    • Jasmin

      Danke Steffi! Ein Fernauslöser steht noch auf der Wunschliste, ich hab meine linke Hand ja in Pose und greife dann mit der rechten über die Kamera zum Auslöser. Klingt jetzt schlimmer, als es ist Wenn beide Hände aufs Bild sollen, dann nehme den Selbstauslöser zur Hilfe

      24. August 2016 at 12:08 Antworten
  • Tamara

    Hallo Jasmin! interessanter und lehrreicher Beitrag! nur ne kleine Frage …. Hattest du mehr Spielraum für die Nachbearbeitung oder war das mühsam?

    13. Juni 2017 at 21:10 Antworten
    • Jasmin

      Danke für deinen Kommentar!
      Ich verstehe leider nicht genau, was du mit Spielraum meinst…

      14. Juni 2017 at 18:31 Antworten

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